17.04.2014

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Dirk Uden ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht

04.04.2012

Bewährungsstrafe gegen den mutmaßlichen dm-Erpresser rechtskräftig

Das Karlsruher Landgericht hat den 27jährigen im Urteil vom 20. Januar 2012 zu einer
Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt und die Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt.

Das Landgericht folgte in seiner Begründung meiner Argumentation als Verteidiger. Der 27jährige hat die Drogeriemarktkette nicht erpressen wollen, sondern wollte sich an der Aufdeckung dieser vermeintlichen Straftat beteiligen und hat die Erpressung nur vorgetäuscht. Ebenso verhielt es sich bei den von ihm am Dortmunder Signal-Iduna Park gelegten Bombenattrappen. Auch hier hat nach Überzeugung des Gerichts zu keinem Zeitpunkt eine objektive Gefahr für Menschenleben bestanden.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitstrafe von 3 Jahren und 6 Monaten beantragt. Sie ging davon aus, dass er in mindestens zwei Fällen eine Erpressung versucht habe. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat jetzt die Revision gegen die Bewährungsstrafe zurückgenommen; der Schriftsatz ging gestern bei Gericht ein.

Damit sind die Feststellungen des Landgerichtes, dass der 27jährige kein Erpresser ist,
seit dem 03. April 2012 rechtskräftig.

04.03.2010

Sauerland-Verfahren: OLG verhängt langjährige Freiheitsstrafen

Das Oberlandesgericht Düsseldorf unter Vorsitz Ottmar Breidling hat das Urteil nach 65 Verhandlungstagen und rund 10 Monaten Verhandlungsdauer gefällt. In dieser Zeit sind 62 Zeugen vernommen und 17 Sachverständige gehört  worden. Die Verfahrensakten bestehen aus rund 600 Aktenordnern. Die Vernehmungen der Angeklagten im Verlauf der Hauptverhandlung durch das Bundeskriminalamt in Anwesenheit ihrer Verteidiger füllen allein über 1.700 Aktenseiten. Das Vorwort der mündlichen Urteilsbegründung finden Sie hier .
Keiner der Angeklagten hat Rechtsmittel einlegen lassen: Das Urteil ist rechtskräftig.

20.01.2010

Fritz G. wird nicht als Rädelsführer verurteilt

Der 6. Strafsenat des Oberlandesgerichtes Düsseldorf hat in der Hauptverhandlung das Verfahren gegen die vier Angeklagten gemäß § 154a StPO mit Beschluss vom 20.01.2010 beschränkt.
Die Vorwürfe im Zusammenhang mit der Gründung, der Mitgliedschaft und der Rädelsführerschaft in einer terroristischen Vereinigung im Inland (§129a StGB) sind ausgeschieden.
Die weiteren Vorwürfe
-   der Verbrechensverabredung (§ 30 StGB) und
-   der Mitgliedschaft (§ 129b StGB) in einer ausländischen terroristischen  Vereinigung (IJU)
hat mein Mandant Fritz G. in seinem umfangreichen Geständnis eingeräumt.
Die Beweisaufnahme endet voraussichtlich am 02.02.2010; am 03. und wenn notwendig auch am 4. Februar nimmt der Senat das Plädoyer der Bundesanwaltschaft entgegen.

10.08.2009

Geständnisse im Sauerland-Verfahren

Am Montag, dem 10. August 2009, haben die vier im sogenannten Sauerland-Verfahren Angeklagten begonnen umfangreiche Geständnisse abzulegen. Der von mir und meinem Karlsruher Kollegen Hannes Linke vertretene Angeklagten Fritz G. hat heute den Anfang gemacht.

Durch die Geständnisse, die durch die vier Angeklagten in den letzten Wochen gegenüber BKA-Beamten abgelegt haben und protokolliert wurden, wird sich das Verfahren, für das das Gericht mit einer Verfahrensdauer von bis zu zwei Jahren rechnete, erheblich verkürzen.

Mit einem Urteil kann mithin noch vor Ostern 2010 gerechnet werden.

05.09.2008

Bundesanwaltschaft hat Anklage erhoben

Die Bundesanwaltschaft hat am 2. September 2008 vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf Anklage gegen die Mitglieder der Sauerlandgruppe erhoben. Der 29jährige zum Islam konvertierte Deutsche Fritz G. wird von mir und meinem Kollegen Rechtsanwalt Hannes Linke, Karlsruhe, vertreten und verteidigt. Die Pressemitteilung der Bundesanwaltschaft findet sich hier:

Hände weg vom Jugendstrafrecht